Liebe Tierfreunde,

wir begrüßen Sie ganz herzlich auf der Internetseite des Tierschutzvereins Weilburg e.V.!

 

(und bitte beachten Sie auch unsere Partner unter "Über uns"!)

 

 

 

Fundkatze  wurde das Bein amputiert

 

Der kleine, ca. 4-5 Monate alte Kater  wurde schwer verletzt an der Kläranlage in Weilburg aufgefunden. Wir haben ihn sofort tierärztlich behandeln lassen, aber sein linkes Hinterbein war nicht mehr zu retten - es musste amputiert werden. Zum Glück hat er die OP ganz gut überstanden und darf bald auf seine neue Pflegestelle umziehen.

Natürlich ist der Kleine weder gechipt noch tätowiert, so dass wir seinen Besitzer nicht ermitteln können. Auch eine Verlustmeldung hat uns nicht erreicht. Abgesehen von unserer Freude, dass er das Ganze so gut überstanden hat, fragen wir uns mal wieder, was Tierhalter davon abhält. ihren Liebling kennzeichnen und registrieren zu lassen, damit er bei Verlust zurückgegeben werden kann!

Mal ganz abgesehen von den nicht unbeträchtlichen Kosten, die jetzt auf uns zukommen, sind seine Vermittlungschancen durch die Behinderung nicht größer geworden.

Da auch die Nachbehandlung einige Zeit dauern wird, freuen wir uns sehr über Spenden auf unser Konto bei der

 

KSK Weilburg, IBAN DE 38 5115 1919 0100 4753 59.

 

Bitte geben Sie bei Überweisungen Ihre Adresse an, damit wir eine Spendenbescheinigung ausstellen können. Vielen Dank!!!

 

Update:

Leider konnten wir den kleinen Mann noch nicht wie geplant aus der Klinik holen, weil die Amputationswunde nicht ganz so glatt verheilt wie gehofft.

Jetzt drücken wir alle Daumen und Zehen, dass er bald auf seine Pflegestelle umziehen kann!

 

 

 

Am 24.05.2016 werden die Fäden gezogen und dann entscheidet sich, ob er die Klinik verlassen darf - Daumen drücken!!!

Alles ist gutgegangen, jetzt wohnt er auf einer Pflegestelle und wird  aufgepäppelt!!!

 

 

 

 

TASSO-Aktion „Hund im Backofen“– Autos können im Frühjahr und Sommer zur tödlichen Falle für Hunde werden

 

Der Frühling ist da: So schön diese Zeit auch ist, sie birgt auch Gefahren. Nach wie vor sterben in Deutschland jedes Jahr Hunde, weil ihre Halter sie im Auto zurücklassen. Dabei gilt: Ein Hund gehört nicht ins abgestellte Auto, wenn es warm ist, auch nicht für wenige Minuten.

Leider wissen viele Halter nicht über die Gefahren Bescheid. „Schon ab 20 Grad darf der Hund nicht im Auto zurückgelassen werden“, erklärt Philip McCreight, der Leiter der Tierschutzorganisation TASSO e.V. Bereits ab dieser Temperatur heizt sich das Innere des Fahrzeuges binnen kürzester Zeit auf extreme Temperaturen auf. Eine große Gefahr für die Tiere, die im Auto auf die Rückkehr ihrer Halter warten müssen.

Auch die Seitenscheiben ein Stück herunterzulassen, ist keine Lösung. „Das genügt nicht, um die notwendige Kühlung zu bringen“, sagt der TASSO-Leiter. Denn Hunde schwitzen völlig anders als Menschen. Ihren Wärmehaushalt kontrollieren sie über das Hecheln. Schon kurze Zeit in dieser Hitze ist gefährlich für die Tiere. Wenn die Hunde überhitzt sind und zu viel Flüssigkeit verloren haben, drohen ein Kreislaufkollaps und damit auch der Tod.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

Immer wieder im Frühling..........


Der Tierschutz Weilburg e.V., das Forstamt Weilburg und die Jägervereinigung Oberlahn bitten um Rücksichtnahme.

Immer wieder im Frühling ist es so weit und die Natur öffnet ihren Kindergarten: ab April finden sich in Wäldern ,Wiesen, aber auch in den Städten Fuchswelpen, junge Hasen, Rehkitze u.s.w.

Bitte auf keinen Fall „ verwaiste“ Jungtiere anfassen oder sogar mitnehmen, da die Muttertiere zum Schutz vor Fressfeinden ihren Nachwuchs im hohen Gras zurücklassen, denn den Jungtieren fehlt fast jeder Eigengeruch. So sind sie vor Raubtieren sicher und z.B. ein Hase säugt seine Jungen nur einmal täglich! eine Rehkitz wird nur max. 3-4 mal täglich vom Muttertier gesäugt!!! Weit sind die Muttertiere aber nie von ihren Jungtieren entfernt, um tierische Räuber von ihnen abzulenken; nur wir Menschen bekommen sie nicht zu Gesicht. Wenn die Gefahr vorbei ist, bringt das Muttertier seine Jungen an einen sicheren Ort.

Immer wieder erhalten der Tierschutz Weilburg e.V., das Forstamt Weilburg und örtliche Jäger Anrufe wegen Wildtieren, die vermeintlich verwaist sind und und unbedingt „gerettet“ werden müssen. Oft wurden die Tiere von den Findern bereits eingesammelt und sollen übergeben werden oder tierliebe Menschen ziehen die Jungtiere selbst mit der Flasche groß.

Solche „Handaufzuchten“ können nicht mehr ausgewildert werden und es ist nur sehr schwer möglich, für solche Tiere eine adäquate Stelle zu finden und sie dauerhaft artgerecht zu halten. Die Anzahl der Aufzuchtstationen, die dazu in der Lage sind, ist sehr begrenzt.

Sollte jemand ein Jungtier finden, sollte er das Forstamt, den Jagdpächter oder den örtlichen Tierschutzverein informieren.

Die Betreuung von Handaufzuchten ist nicht nur sehr zeitintensiv, sondern auch sehr kostenintensiv.Wir freuen uns sehr über Spenden, um unsere Pflegestellen zu unterhalten!

Jeder kann aber seinen Beitrag leisten, um Tiere zu schützen:

Bitte leinen Sie Ihre Hunde während der Brut- und Setzzeit an; auch an Gewässern, damit die Wasservögel ungestört sind. Die Elterntiere flüchten ins Wasser, die Küken bleiben ungeschützt zurück.

Ricken ( weibl. Rehe) sind zur Zeit hochschwanger und haben keine Chance, einem freilaufendem Hund davonzulaufen. Eine panische Flucht kann zu Fehlgeburten führen und das Leben von Ricke und Kitz gefährden!

Im Übrigen gilt: wer Wildtiere mitnimmt – auch in bester Absicht -macht sich der Wilderei strafbar!

Wenn Hilfe nötig wird, dann bitte folgende Telefon- oder Mobilnummern anrufen:

Mobil – Nr. Tierschutz Weilburg: 0163 2324857

Telefon – Nr. Forstamt Weilburg: 06471 62934 22

Die örtlichen Jäger sind gegebenenfalls aus dem örtlichen Telefonbuch oder unter Mithilfe der Polizei zu ermitteln.

  

 

 

 

Katzenbaby im Müll gefunden

 

(inzwischen in seinem neuen Zuhause!)

 

 

Eine Spaziergängerin hatte am Freitag gegen 18.35 Uhr aus einer Mülltonne Jaulen gehört. Als sie nachsah, fand sie in einem verschnürten Müllsack ein Katzenbaby.

Die verständigten Beamten der Polizeistation Weilburg entdeckten in einer daneben stehenden Mülltonne einen weiteren Müllsack, in dem ein totes Katzenjunges lag. Nach den bisherigen Erkenntnissen besteht der Verdacht, dass die 66-jährige Bewohnerin des Anwesens die Tiere lebend in die Säcke gesteckt hat.

Deshalb wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Verstoß gegen das Tierschutzgesetz eingeleitet. Das überlebende Katzenbaby wurde in die Obhut des Tierschutzes gegeben. (red) (Quelle: Weilburger Tageblatt).


Unser Notfallteam war schnell genug vor Ort, um wenigstens ein Kätzchen zu retten. Als die Polizei eintraf, fand sie auf dem Grundstück das zweite...

Es ist uns jeden Tag aufs Neue unbegreiflich, was Menschen hilflosen Wesen antun können...

 Seit Jahren kämpfen wir für eine Kastrations- und Kennzeichnungspflicht, die die Gemeinden aber für überflüssig und zu teuer halten. Statt dessen hält es ein Bürgermeister im Kreis LM-WEL sinngemäß für "eine Unverschämtheit, die Verwaltung mit Nichtigkeiten wie Katzen zu belästigen".

Wir ersparen uns jetzt mal einen Kommentar...

 

 

 

 

Leider müssen wir mitteilen, dass unser Max am 01.10.2015 eine Magendrehung erlitten hat. Aufgrund seiner Herzprobleme und seines hohen Alters kam eine OP nicht mehr in Betracht.

Wir mussten ihn gehen lassen.

Du fehlst uns.

Wir sehen uns später wieder, Kumpel.

 

 

 

 

 

Wieder wurde ein verletzter Schwan aus der Lahn gefischt!

(siehe Aktuelles)

 

 

Das Katzenelend nimmt kein Ende


 

 

Seit Jahren setzen wir uns  für eine Kastrations- und Kennzeichnungspflicht für freilaufende Katzen ein und kämpfen dabei gegen Windmühlen.

Gerade in diesem Jahr hat die Stadt Weilburg unseren Antrag dazu nach einjähriger Bearbeitungszeit abgelehnt, die Folgen kann man auf dem Photo oben bewundern.

Dieses arme Wesen wurde im Weilburger Stadtteil Hasselbach aufgefunden, wo es völlig entkäftet am Straßenrand lag - fast verhungert, dehydriert und eingekotet.

Das Kätzchen befindet sich jetzt in tierärztlicher Obhut, aber ob sie es schafft, ist mehr als fraglich.

Wie lange sollen die Katzen noch darunter leiden, dass ihren Besitzer warum auch immer nicht einfällt, ihre Katzen kastrieren zu lassen, wenn sie sich doch nicht um die Folgen kümmern???

Der Tierschutz - ganz egal, welcher Verein es ist - nimmt jährlich eine Menge Geld in Hand, um die Katzenschwemme, die ja auch mit der Verbreitung von Katzenseuchen Hand in Hand geht, irgendwie einzudämmen und wird doch in ständig wachsendem Ausmass mit den Folgen konfrontiert.

In vielen Gemeinden ist schon eine Katzenschutzverordnung in Kraft, bei uns aber beruft sich die Stadt Weilburg schriftlich am 09.03.2015 auf einen Beschluss des Hessischen Städte- und Gemeindebundes. Dieser will trotz des "Entwurfes der Landesregierung", nach dem "die Ermächtigung zum Erlass einer Rechtsverordnung nach §13b Satz 1-4 TSchG...auf die Kommunen übertragen werden soll" und damit in den Aufgabenbereich der Stadt Weilburg fallen würde, diese Aufgabe aber auf die Landkreise übertragen.

 

 In der Rechtsverordnung vom 24.04.2015 hat die hessische Landesregierung diese Aufgabe ganz klar den Oberbürgermeistern bzw. Gemeindevorständen/Magistraten übertragen.

Wer bekommt denn jetzt den "Schwarzen Peter"?

Eine Kastrations- und Kennzeichnungspflicht wird nicht nur von den Tierschutzvereinen unterstützt und gefordert, sondern auch von der hessischen Landestierschutzbeauftragten Fr. Dr. Martin, dem Deutschen Tierschutzbund, den Landestierschutzverbänden und der Tierärztlichen Vereinigung für Tierschutz.

 

Und was passiert bei uns - gar nichts.

 

In den Bundesländern Niedersachsen (173) und Nordrhein-Westfalen (72) haben schon viele Gemeinden  eine Katzenschutzverordnung eingeführt - und in Hessen?

 

Hessisch-Lichtenau.

 

Sonst keiner.

 

(Darmstadt und Viernheim sind gefolgt)

 

Vielen Dank auch !!!

 

 

 

 

 

Die Schwanendame ist wieder gesund und wohlbehalten auf die Lahn zurückgekehrt

(siehe Aktuelles)

 

 

Wer wissen möchte, was es mit diesem kleinen Kerl auf sich hat, schaut mal bei "Aktuelles" nach!

 

 

 

Wir sind Mitglied beim Deutschen Tierschutzbund e.V. und beim Landestierschutzverband Hessen e.V.