Tierschutz Weilburg  
musste leider geschlossen werden. Wir haben noch einige Tiere auf
Pflegeplätzen, die dringend ein
Zuhause suchen
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Unterstützung

 

 

Wie finanzieren sich Tierschutzvereine?

Mühsam, um es mit einem Wort zu sagen. Das gilt für alle Bereiche des Tierschutzes, für die Aufklärungsarbeit genauso wie für die alltägliche Tierheimarbeit. Das Geld ist knapp und es kommt nur unregelmässig herein. Dass nur wenige Einnahmen verlässlich fliessen, macht es den Tierschützern schwer, ihre Arbeit zu planen. Die wichtigsten Einnahmequellen sind Spenden und Erbschaften. Von beiden lässt sich aber immer erst im Jahresrückblick, sagen, wie viel eingegangen ist. Und das heisst noch lange nicht, dass es im nächsten Jahr genauso viel sein wird.

Der Tierschutz Weilburg e.V. hat die Rechtsform eines eingetragenen Vereins und ist als gemeinnützig anerkannt. Gerne stellen wir Ihnen eine Spendenquittung für Ihre Spende aus.

Eine wichtige Rolle spielen neben den Geld- und Sachspenden die Mitgliedsbeiträge.

Entgegen der landläufigen Meinung sind die meisten Tierheime nicht etwa in öffentlicher Hand obwohl die so genannte Aufbewahrung von Fundtieren eigentlich öffentliche Aufgabe ist. Tatsächlich sieht es meist so aus, dass der örtliche Tierschutzverein ein Tierheim unterhält und dann Zuschüsse von der Stadt bekommt. Diese Zuschüsse werden an Zahl und Aufenthaltsdauer der Tiere im Heim bemessen. Eine Untersuchung des Deutschen Tierschutzbundes bei den angeschlossenen Tierheimen ergab, dass nur 23 Prozent der Ausgaben durch kommunale Zuschüsse gedeckt sind.

Der Dauer-Finanzkrise begegnen die Tierschützer mit viel eigenem Einsatz an Geld und Arbeitszeit. Natürlich gibt ihnen die Arbeit auch etwas: Das Gefühl, Tieren helfen zu können. Tierliebe und Idealismus sind das Motiv und gerade deshalb grenzt die Arbeit oft an Selbstausbeutung. Ohne ehrenamtliche Arbeit ginge überhaupt nichts, und die wenigen festen Stellen sind schlecht bezahlt.